Warum soll man sich als Privatkundenbetreuer
gerade jetzt den Schritt in die Selbständigkeit innerhalb
eines Netzwerks überlegen?
Was wir heute erleben, ist ein fundamentaler Wandel im Finanzdienst-leistungssektor.
Die Arbeitsplatzsicherheit sinkt massiv, die Gehälter von
Bankern geraten in nie gekannter Weise unter Druck.
Mehr
für weniger; das verlangt so manche Bank von ihren Vermögensverwaltern.
Statt bisher 200 Millionen AuM sollen es nun 300 Millionen pro
Mitarbeiter sein. Kunden-beziehungen werden ohne Federlesen,
das heisst über die Köpfe der Betreuer hinweg, zusammengelegt
bzw. auf jene umverteilt, die in der Organisation weiterhin
bleiben dürfen.
Bei uns hat man bereits ab 20 Millionen Franken AuM ein gutes
Auskommen. Die Flucht nach vorn ist wegweisend – Ausbruch
und Aufbruch zugleich.
Als Sie 2001 zunächst als Einzelkämpfer
starteten, war das Umfeld nach dem Platzen der Internet-Blase
ebenfalls recht rau. Was für Erfahrungen prägten
Ihre erste Phase der Selbständigkeit?
Ich konnte mein Schiff mit dem Vertrauen meiner Kunden durch
die damaligen Turbulenzen steuern, ohne dabei auf irgendwelche
Vorgaben eines Arbeit-gebers achten zu müssen. Es bestätigte
sich mit Blick auf meine materielle Situation und meine Lebensqualität
bald, dass ich den richtigen Entscheid gefällt hatte.
Was mich allerdings stark beanspruchte, waren all die administrativen
Aufgaben: Mehrwertsteuer, Buchhaltung, Revision, Mietverträge,
Anfor-derungen der Selbstregulierungsorganisation usw. Bis
diese klassischen "Backoffice"-Prozesse eingespielt
waren, brauchte ich viel Zeit, Energie und Geld. Dabei ist
es viel befriedigender und spannender, voll für seine
Kunden da zu sein. So wurde mir klar, dass ein Netzwerk für
selbständige Vermögensverwalter mit attraktiven
Konditionen ideal für den eigenen Startup ist: Man hat
den Rücken frei fürs Kerngeschäft – unsere
Kunden - und muss das Rad nicht neu erfinden.
Was für Grundwerten ist die Partnerschaft verpflichtet?
Ich selbst bin kein Maximierer, sondern ein Optimierer und
möchte auch solche Partner. „Umsatzbolzen“
ist bei uns ein Fremdwort und wird nicht toleriert.
Eine Selbstverständlichkeit sind für uns in jeder
Hinsicht gesetzeskonforme Kundenbeziehungen. Jeder von uns
bringt überdurchschnittliche Service-orientierung nach
Aussen und Innen mit. Invest-Partners bietet selbständigen
Vermögensverwaltern eine Plattform, die erforderliche
Infrastruktur.
Was noch?
Als CEO mit vierzig Jahren Erfahrung als Generalist im Banking
bin ich auf Wunsch gern auch Coach und Mentor neuer Partner.
Dies ebnet den Weg in die Selbständigkeit erheblich –
eine deutliche Vereinfachung für neue Partner.
Was muss ein potenzieller Partner mitbringen?
Die Bereitschaft, ausgetretene Pfade zu verlassen. Den Mut,
etwas Neues anzugehen, selbst ein Unternehmer zu werden. Kurz,
Kapitän auf dem eigenen Schiff werden zu wollen.